Als im Jahre 1873 die Eisenbahnlinie Heidelberg-Schwetzingen-Speyer gebaut wurde, entstand auch unser Häusle.
Die Bahnlinie führte auf dem heutigen Baumschulenweg, an Eppelheim und Plankstadt vorbei nach Schwetzingen. Schon unser Churfürst Carl Theodor nutzte auf dem Weg nach Schwetzingen diese Strecke.
1968 wurde diese Bahnstrecke, die nie rentabel war stillgelegt und komplett abgebaut. Das Häusle wurde bis 1976 von der Familie des Feldschützen bewohnt, der die umliegenden Felder beaufsichtigte.
Von den einfachsten, ja primitiven Lebensumständen konnten wir uns beim Umbau überzeugen.
Das Wasser kam aus einem Brunnen (am ehemaligen Nussbaum) und die WC Anlage befand sich im Schuppen über dem Hof.
In unzähligen Arbeitsstunden der Aktiven und durch großzügige Spenden wurde aus dem baufälligen Haus unser „Narrenhaus“, dem wir eine Wagenhalle und einen Trainings- und Veranstaltungsraum angegliedert haben.